Historie

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Chronik aus der Schachabteilung  zu 50 Jahre TSV 1958 Dasing e.V.

 

Historisches

 

Im April 1973 wurde auf Initiative von Georg Fischl und Schachspielern aus Leidenschaft der Schachclub gegründet. Insgesamt waren es 8 Gründungsmitglieder.

Gründungsmitglieder:

Bochtler Konrad
Fischl Georg
Gubo Hermann
Kreutmayr Christian
Marschalek Hans
Müssig Alwin
Ullrich Ludwig
Wolfsteiner Martin

Als erster Spielleiter, der neuen Abteilung, leitete Georg Fischl den Spielbetrieb. Unter bravourösem Engagement leitete er gemeinsam mit Michael Kottke bis 1984 den internen Spielbetrieb als Spielleiter.

 

Erster Abteilungsleiter:     Hermann Gubo
Erster Spielleiter:
        Georg Fischl
Erster Kassier:
        Hans Marschalek

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Erster Vereinsmeister:
    Martin Wolfsteiner

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Bild: von Link, Martin Wolfsteiner und neben ihm, Josef Brunnenmeir (ᵻ) bei einem Kampf gegen zwei Schachspieler aus einem anderen Schachverein

Daß es mit der Taufe der Schachabteilung nicht getan war, erkannten die Gründungsmitglieder sehr rasch. Bei großem Zulauf, insbesondere von Schülern und Jugendlichen, übernahm Georg Fischl ab 1976 gemeinsam mit Michal Kottke und Armin Vogler die Jugendbetreuung.

Der Zulauf war enorm: Auch ehemalige Spitzenfußballer, wie Walter Sohnle verfielen der Leidenschaft des Schachspiels.

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Im Bild: Walter Sohnle

Albert Schratzenstaller und Armin Vogler waren Ende der 70er Jahre die ganz „starken“ Spieler neben den Brunnenmeir Brüdern (Josef und Xaver)  und Siegfried Kreppold

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Bild: Albert Schratzenstaller

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Bild: Armin Vogler

„Schachepoche“ in den 80er und 90er Jahren:

Anfang 1980 kam durch einen glücklichen Zuzug von Otto Prex eine sehr erfolgreiche Zeit für die Schachabteilung in Dasing. In dieser Zeit wurde durch zwei Personen die Abteilung besonders geprägt.

Otto Prex (ᵻ), langjähriger Abteilungsleiter der Sparte Schach

Ein Mann, der viele Jahrzehnte seines Lebens in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hat, und der durch einen glücklichen Zufall nach Dasing fand, und bis zu seinem erneuten Umzug nach Niederbayern, die Geschicke der Schachabteilung vortrefflich in der Hand hielt – mit einem Wort „ein wahrer Glücksgriff“.

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Bild: v.L. Helmut Wolfsteiner (der später mit Abstand spielstärkste Spieler überhaupt in Dasing, zeitweilig bester Spieler in Augsburg) und Otto Prex (ᵻ) (Schachfunktionär und Spieler aus Leidenschaft)

Richard Lohwasser, ein überregional anerkannter und verdienter Schachjugendleiter,

der gemeinsam mit Otto Prex, die zweite Jugendgeneration betreute ( sehr erfolgreich, denn unter seinen Fittichen wuchsen Schachspieler, wie Helmut Wolfsteiner, Thomas Kirschner und Jan Eschermann zu schwäbischen Titelträgern heran).

Erfolge waren Schwäbische Meistertitel für Helmut Wolfsteiner und Jan Eschermann sowie Thomas Kirschner als schwäbischer Vizemeister in der Jugend.

 

Schachspieler zeigen Teamgeist und den Willen zum Erfolg:

Ende der 80er Jahre (1989) schaffte die erste Schachmannschaft des TSV 1958 Dasing wieder den Aufstieg in die Kreisklasse 1 (5.-te Klasse von unten):

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Bild: „Die erfolgreiche Mannschaft“

sitzend von links: Walter Sohnle, Albert Schratzenstaller, Helmut Wolfsteiner, Siegfried Kreppold
stehend von links: Helmut Keßler, Richard Lohwasser, Thomas Gabrić, Hans Marschalek

Kurioses

Wenn einen das Schachfieber packt, so läßt es einen nicht mehr los. Nur so ist folgende wahre Geschichte zu verstehen:

Albert Schratzenstaller und Michael Kottke waren beim wöchentlich stattfindenden Abend immer wieder die Letzten. Alle gingen nach Hause nur die beiden konnten sich vom Brett, vom Brett, das für die Schachspieler die Welt bedeutet, nicht trennen.

Nachts um ca. 2.00 Uhr (keiner weiß es mehr genau) wollten sie endlich nach Hause gehen – einfach den Schachraum in der Freizeitanlage in Dasing verlassen. Wahrscheinlich um vorzubeugen, daß bevor einer am Schachbrett einschläft und der andere es evtl. nicht bemerkt. Nun es kam anders als man denkt. Der damalige Wirt der Freizeitanlage ist kurzerhand ins Bett gegangen und hat die Eingangstür verschlossen. Tja, da war guter Rat teuer. Wie es einem richtigen Schachspieler gebührt, fiel den Beiden nichts Besseres ein als weiter Schach zu spielen und zwar bis in die frühen Morgenstund.  Gegen 5.00 Uhr morgens erlöste sie der damalige Wirt und ließ sie endlich nachhause.

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Bild: Um 05:00 Uhr morgens spielten vorne links, Michael Kottke gegen vorne rechts Albert Schratzenstaller alleine – die anderen waren sicher schon zuhause…

Sportliche Erfolge

Bis zu drei Mannschaften nahmen in den Ligen von der C-Klasse bis zur Kreisklasse 1 an den Ligen im Augsburger Raum teil.

Eine Mannschaft besteht aus je 8 Schachspielern.

Saisonbetrieb bedeutet ähnlich wie bei den Fußballern in Ligen (z.B. Bezirkliga oder B-Klasse)

 

Bestes Ergebnis Mannschaftergebnis:

Wir spielten mit drei Mannschaften:

bestes Ergebnis der 1.Mannschaft: 2. Platz in der Kreisklasse 1 (Aufstieg knapp in die Bezirksklasse verpaßt)

bestes Ergebnis der 2. Mannschaft: Aufstieg in die Kreisklasse 2

bestes Ergebnis der 3. Mannschaft: locker mitspielen in der C-Klasse und mit den eigenen Jugendspielern die Gegner bezwingen.

 

Beste Einzelergebnisse:

Helmut Wolfsteiner:        Mehrmaliger schwäbischer Jugendmeister

Helmut Wolfsteiner:         Augsburger Stadtmeister

Jan Eschermann:         Schwäbischer Jugendmeister

Thomas Kirschner:        Schwäbischer Jugendvizemeister

Albert Schratzenstaller:     Schwäbischer Seniorenmeister

Alle anderen:            Zufriedene und begeisterte Schachspieler

 

Der Aderlaß und das jährliche Treffen der „Ehemaligen und noch Aktiven Dasinger Schachspielern“:

Hauptsächlich durch Wohnortwechsel aus beruflichen oder privaten Gründen machten der Schachabteilung schwer zu schaffen.

Leider kann die Schachabteilung jetzt keine einzige Mannschaft mehr am Augsburger Ligenbetrieb stellen. Die letzten Schachmohikaner treffen sich zwar noch Freitags in kleiner geselligen Runde, jedoch scheint der Schachbetrieb langsam einzuschlafen.

Das jährliche Treffen mit den Weggezogenen wird von allen herbeigesehnt – die Begeisterung beim Schachspielen hat sich in den 35 Schachjahren nicht geändert. Einzig die Haare sind entweder weniger, grauer oder beides von dem geworden. Das Leuchten in den Augen ist im Schachspiel bei allen gleich jung geblieben.

Bilder aus dem jährlichen Blitzturnier aus dem Jahre 2007:

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Bild: Norbert Rohrmair (mit Brille) hat sich anscheinend gerade eine Schachkombination gegen Siegried Kreppold ausgedacht, ob der Schachzug wirklich zum Gewinn führt …

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Bild: Vorne Links: Arnd Herrmann gegen Richard Lohwasser – Richard hat stark gezogen und drückt die Uhr – so was nun…. Am zweiten Tisch kreuzen links Thomas Gabric und Michael Kottke die Klingen.

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Bild: Vorne: Helmut Keßler spielt gegen Richard Lohwasser – Die ehemaligen Jugendlichen aus der ersten Jugend (70er-Jahren) kämpfen wieder gegeneinander

Dahinter die Paarung: Hans Marschalek scheint seine Schachstellung gegenüber Albert Schratzenstaller gut zu gefallen….

 

Bilder aus der TSV Veranstaltung „Dasing bewegt sich – Schach war auch dabei!“

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Bild: Jungs paßt auf – Mädchen können auch gut Schachspielen…..Schachspieler und ehemaliger Jugendleiter Michael Kottke schaut zu und gibt den einen oder anderen Tip

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Bild: Auch der Computer wurde von den Jugendlichen herausgefordert – wer wohl gewonnen hat…

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Bild: Vielleicht hieß es in dem Bild „Schwarz zieht und Weiß muß sich warm anziehen“ – wie es ausgegangen ist, wissen wir nicht – sicher ist: Schach macht auch nach 40 Jahren Schachabteilung Spaß und ist zeitlos.

Fazit:

Schach beim TSV 1958 Dasing e.V. hat Spaß gemacht und langjährige Freundschaften wurden geknüpft. Es gilt wie vor 35 Jahren – wir würden wieder mitmachen.

Autor: Ein Schachmohikaner

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